Hier die Antworten zu den Ausagen von Frau Fischer (Staatssekräterin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz) zur Kleinen Anfrage durch Annekatrin Klepsch (DIE LINKE):
Hier die Aussagen von Frau Fischer, die in Form eines Presseartikels am 06.03.2010 in der Sächsische Zeitung veröffentlicht wurden:
Fischer verteidigt Jugend-Sparkurs (Von Mirko Kolodziej)
Sozial-Staatssekretärin sieht Staat nicht in der Pflicht, um „bildungsferne
Schichten“ zu erreichen.
Lauta. Sachsens Sozial-Staatssekretärin Andrea Fischer (CDU) hat die Finanzkürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit, gegen die am Montag auch in Hoyerswerda demonstriert worden ist, verteidigt. Bei einer Lautech-Konferenz gestern in Lauta sagte sie, zum einen stünden 25 Millionen Euro weniger zur Verfügung. Zum anderen werde manches Geld wenig zielgerichtet eingesetzt: „Die reparierenden Ansätze in der Jugendarbeit sind zum Teil gescheitert.“ Deshalb wolle das Land verstärkt auf präventive Angebote setzen. „In einem Bild gesprochen heißt das: Kein Geld mehr für Häkelkurse für Mädchen im ländlichen Raum, dafür aber an Brennpunkten einen Streetworker mehr“, sagte Fischer dieser Zeitung. Auch bei der Familienbildung müsse es Einschnitte geben: „Man kann gewisse bildungsferne Schichten einfach nicht mehr erreichen.“ Der überbordende Sozialstaat bezahle derzeit Dinge, die keinen gesellschaftlichen Wert hätten. Landrat Michael Harig (CDU) ergänzte, wohlverstandene Sozialstaatlichkeit habe dazu geführt, dass Eigenverantwortung beiseitegeschoben worden sei.“ Nun, wo der Staat nicht mehr alles leisten könne, gebe es Probleme.
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