Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat sich in seine Sitzung am 22. Februar einstimmig gegen die aktuellen Kürzungspläne der Landesregierung in der Jugendarbeit ausgesprochen. Parteiübergreifend und auch mit der Stimme des Landrates fordert der Jugendhilfeausschuss die politischen Verantwortungsträger der Region Mittelsachsen, explizit den Landrat, die Kreistagsfraktionen sowie die mittelsächsischen Landtagsabgeordneten dazu auf, gegenüber der Staatsregierung auf die Einhaltung des Koalitionsvertrags zu drängen.
Darin heißt es u.a.:
„Wir werden die Kommunen auch weiterhin durch eine Jugendpauschale unterstützen und die Kinder- und Jugendhilfe mit der Schulsozialarbeit verzahnen. Wir wollen Niveau und Qualität der Angebote gerade auch im ländlichen Raum verbessern.“
Der Jugendhilfeausschuss sieht durch die Kürzungen im Jugendbereich einen eklatanten Verstoss gegen den Koalitionsvertrag.